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DVGW W 551 Spülplan-Vorlage: Was muss drin stehen?

Eine DVGW-W-551-konforme Spülplan-Vorlage muss mehr enthalten als Datum und Unterschrift. Wir zeigen, welche Felder Pflicht sind — und warum Excel dafür nicht ausreicht.

SpülPilot Redaktion·

Was ist eine DVGW-W-551-konforme Spülplan-Vorlage?

Eine Spülplan-Vorlage ist das Dokument, in dem jede durchgeführte Spülung einer Trinkwasser-Entnahmestelle protokolliert wird. DVGW W 551 legt fest, welche Mindestangaben enthalten sein müssen — und viele Hausverwaltungen unterschätzen den Umfang dieser Anforderungen.

Pflichtfelder nach DVGW W 551

Eine normkonforme Spülplan-Vorlage muss folgende Angaben enthalten:

Anlage und Entnahmestelle

  • Liegenschaft: Adresse des Objekts
  • Entnahmestellen-Bezeichnung: Eindeutige Nummer oder Bezeichnung (z. B. „WE 03 – Bad – Dusche")
  • Etage / Bereich: Zur eindeutigen Zuordnung im Anlagenplan

Spülvorgang

  • Datum und Uhrzeit: Nicht nur das Datum — die Uhrzeit ist entscheidend, um die Zeitspanne seit der letzten Spülung zu berechnen
  • Dauer der Spülung: In Minuten — die Spülung gilt erst als abgeschlossen, wenn die Solltemperatur erreicht ist
  • Art der Spülung: Stagnationsspülung, Leerstandsspülung, thermische Desinfektion

Temperaturnachweis

  • Warmwassertemperatur Einlass (°C): Temperatur zu Beginn der Spülung
  • Warmwassertemperatur Auslass (°C): Temperatur nach Erreichen der Solltemperatur — muss ≥ 55 °C betragen
  • Kaltwassertemperatur (°C): Muss < 25 °C betragen
  • Messzeitpunkt: Uhrzeit der Temperaturmessung

Durchführende Person

  • Name des Hausmeisters / der durchführenden Person
  • Unterschrift (bei Papierprotokollen) oder digitale Bestätigung (bei Software-Lösungen)

Optional, aber empfohlen

  • Fotobeweis: Bild der Entnahmestelle nach der Spülung — belegt die tatsächliche Durchführung
  • GPS-Koordinaten: Bei digitaler Protokollierung — beweist, dass die Person tatsächlich vor Ort war
  • Bemerkungen: Auffälligkeiten wie Verfärbungen, Geruch, defekte Armaturen

Warum Excel-Vorlagen nicht ausreichen

Viele Hausverwaltungen nutzen Excel-Tabellen als Spülplan-Vorlage. Das Problem: Excel-Dateien sind nicht revisionssicher. Folgende Mängel fallen bei Behördenprüfungen regelmäßig auf:

  1. Nachträgliche Änderungen sind nicht nachvollziehbar — wer hat wann was geändert?
  2. Keine Zeitstempel auf Zellebene — das Datum kann im Nachhinein eingetragen werden
  3. Kein Fotobeweis möglich
  4. Keine automatische Eskalation bei vergessenen Spülungen
  5. Keine GPS-Verifikation — war der Hausmeister wirklich vor Ort?

Das Gesundheitsamt akzeptiert Excel-Protokolle zwar grundsätzlich, aber im Streitfall (z. B. nach einem Legionellen-Befund) sind sie schwer zu verteidigen.

Die normkonforme Alternative: digitale Spüldokumentation

SpülPilot erfasst alle Pflichtfelder per Smartphone — inklusive Zeitstempel, GPS-Koordinaten und Fotobeweis. Das Spülprotokoll wird unveränderlich gespeichert und kann jederzeit als normkonformes PDF exportiert werden.

Der Vorteil: Hausmeister protokollieren schneller (< 2 Minuten pro Spülung), und die Verwaltung hat sofortigen Überblick über den Compliance-Status aller Liegenschaften.

Checkliste: Das muss Ihr Spülprotokoll enthalten

  • [ ] Liegenschaftsadresse
  • [ ] Eindeutige Entnahmestellen-Bezeichnung
  • [ ] Datum und Uhrzeit der Spülung
  • [ ] Dauer der Spülung
  • [ ] Warmwassertemperatur Einlass und Auslass
  • [ ] Kaltwassertemperatur
  • [ ] Name der durchführenden Person
  • [ ] Unterschrift / digitale Bestätigung
  • [ ] (Empfohlen) Fotobeweis
  • [ ] (Empfohlen) GPS-Koordinaten

Laden Sie unsere kostenlose DVGW-W-551-Spülplan-Vorlage herunter — oder nutzen Sie SpülPilot für die vollautomatische digitale Dokumentation.

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DVGW W 551SpülplanVorlageDokumentation